Immer wieder wird in Projekten des Jugendring Dortmund Neues erprobt, Altbekanntes in Frage gestellt und gesellschaftliche Zusammenhänge aufgedeckt. Diese Projekte finden oft in Kooperation statt: Zwischen den Arbeitsstellen, mit den Jugendverbänden, mit der Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie, mit dem Jugendamt der Stadt Dortmund und vielen anderen.
Unten sind ein paar unserer Projekte vorgestellt.

„Gleich Anders“ – ein mobiles Theaterstück für Kinder zwischen 9 und 13

Mit der Ausgangsfrage „Welche Erfahrungen haben Kinder mit Diskriminierung, Benachteiligung und Ausgrenzung und wie nehmen sie sie wahr?“ wurde in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtheater Dortmund ein multiperspektivisches Theaterstück entwickelt. Zur Aufführung kam das Stück schon bei Verbänden und Jugendeinrichtungen in Dortmund.
Parallel wurde zur Qualifizierung der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden eine theaterpädagogische Fortbildung entwickelt und durchgeführt.

 

Jung in Dortmund – Ein Geschichtenprojekt

Jugendverbandsarbeit und Engagement sind sehr vielfältig – dies zeigten wir exemplarisch mit den Geschichten junger Menschen, die einmal im Monat auf dem Blog www.jugend-do.de erschienen. Begleitet wurde das Projekt journalistisch durch Anastasia Zejneli und fotografisch von Karsten Wickern, die die Jugendlichen in der Verbandseinrichtung, bei besonderen Aktionen oder einfach in ihrem Alltag besuchten. Nach dem letzten Portrait, das im Januar 2022 erschien, haben wir eine neue Perspektive eingenommen: Ein Rückblick auf die letzten Jahrzehnte. Ehemalige Jugendverbandsmitglieder und Freunde des Jugendring erzählen ihre Geschichten, was sie mit dem Jugendring verbindet, was sich verändert hat und was sie uns für die Zukunft mitgeben möchten.

Alle Geschichten finden sich unter: www.jugend-do.de

 

Für Demokratie und Menschenrechte

In der Vollversammlung des Jugendring Dortmund im September 2020 haben die Jugendverbände die Forderung aufgestellt, dass der 8. Mai ein Feiertag sein muss.
Für uns steht dieser Tag für mehr als bloß das Ende des Krieges. Er ist Startschuss für einen Neubeginn, nicht nur für Jugendverbandsarbeit in Dortmund. Also haben wir uns aufgemacht und Projekte dazu gestartet. Diese sollten einen möglichen Feiertag mit Leben füllen, Ideen und Impulse setzen. Die Themen hat eine Projektgruppe abgeleitet vom Neubeginn und der Demokratisierung, ohne dabei die Erinnerung an Geschehenes in den Hintergrund rücken zu lassen. Die Themen haben wir mit Hilfe von DSW21 auf eine Straßenbahn gedruckt und auch eine Projekthomepage damit gefüllt: www.demokratie-do.de

Route der Menschenrechte

Ausgehend von der Idee einen „Platz der Menschenrechte“ in Dortmund zu benennen und zu gestalten, haben sich 2012 Jugendliche und Studierende des Fachbereichs Architektur und Städtebau der FH Dortmund eine „Route der Menschenrechte“ entworfen. Die Teilnehmenden haben sich mit der zeitgemäßen Gestaltung und Vernetzung von Erinnerungsorten im Stadtbild beschäftigt und Gestaltungsvorschläge entwickelt.
Das Projekt ist dokumentiert auf www.routedermenschenrechte.de